4. Juli 2016

Arbeitskreis Forschung und Technologie diskutiert mit Privatdozent Dr. Rehfeld

SPD Bochum Arbeitskreis Forschung und Technologie

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Der Strukturwandel des Ruhrgebiets ist beeindruckend, aber lange noch nicht abgeschlossen. Dazu bieten Innovationen der Region zahlreiche Chancen. Dabei kann das Ruhrgebiet zukünftig auf seine Erfahrung setzen, braucht aber auch neue Leuchtstürme für die Zukunft. Innovationen bieten der Region Chancen.

Am 25. Mai war Privatdozent Dr. Dieter Rehfeld von Institut für Arbeit und Technik (IAT) zu Gast beim Arbeitskreis Forschung und Technologie der SPD Bochum. Im Mittelpunkt des Abends stand die Frage, mit welchen Innovationen der regionale und sektorale Strukturwandel der Region vorangebracht werden kann.

Wandel als stetige Größe
Was tun, wenn sich die wirtschaftliche Grundlage wandelt? Vor dieser Frage steht das Ruhrgebiet seit den 1950er Jahren immer wieder. Mit den letzten Jahrzehnten vollzog sich ein sektoraler Wandel von der Monostruktur des Bergbaus zum produzierenden Gewerbe und zu Dienstleistungen. Im Jahr 2010 arbeiteten bereits 72% der Menschen im tertiären Sektor, also im Handel, im Verkehr und in der Forschung.
Trotzdem sind längst nicht alle Probleme gelöst und die durch die Abwanderung der Stahl- und Automobilindustrie verlorenen Arbeitsplätze ersetzt. Der Wandel dauert an und Technologien wie der 3D-Druck, Medizintechnik oder die Digitalisierung bieten der Region neue Chancen.

Neue Stärken ausbauen
Dabei kann die Region auf bekannte Stärken setzen. Die Zulieferunternehmen für die Bergbau- und Stahlindustrie haben sich auf neue Anwendungen spezialisiert. Daraus sind neue Stärken entstanden wie z.B. in der Ressourceneffizienz und der Gesundheit. Aber auch Recycling, neue Antriebstechnologien und innovative Industrieausrüstung stärken die Region. Es gibt aber auch Nachholbedarf: In den Bereichen Digitale Kommunikation, Mobilität oder in der Freizeitgestaltung gibt es Potentiale für die Region.

Symbole des Wandels schaffen
Neben der Geschichte der Region, die sich in den Industriedenkmälern widerspiegelt, braucht die Region Symbole des Aufbruchs und des Wandels. Dazu gehört die Vision einer World Factory in Bochum als kreatives Zentrum für Innovation, Bildung und Wissenschaft. Dazu wird der Arbeitskreis mit Professor Ostendorf, Prorektor an der Ruhr-Universität, Anfang September diskutieren.

Weitergehende Informationen
Nachfolgend die Präsentation von Dr. Rehfeld:

Download (PDF, 1.8MB)

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