SPD-Ratsfraktion trauert um Reiner Liebert

Reiner Liebert
Reiner Liebert
Die SPD-Ratsfraktion trauert um ihr Mitglied Reiner Liebert. Der Sozialdemokrat starb gestern Abend (15. September 2011) im Alter von 56 Jahren. Reiner Liebert hinterlässt Frau und zwei Kinder.

Zum Tode von Reiner Liebert erklärt SPD-Fraktionsvorsitzender Dieter Fleskes:

„Reiner Liebert hat immer die Gemeinschaft gesucht, den Zusammenhalt und die Gemeinsamkeiten. Dabei ging es ihm nicht einfach nur um Mehrheiten für politische Themen. Reiner Liebert hat immer versucht, die Interessen und Bedürfnisse von möglichst vielen Menschen zu verstehen und einzubinden. Meistens gelang ihm das, ohne selbst große Worte zu machen. Von ihm kamen klare Ansagen. In der Fraktion und in den Ratsgremien hat Reiner Liebert auf diese Weise oft ausufernde Diskussionen kurz und knapp auf das Wesentliche zurückgeführt: Was hilft den Menschen? Wie werden Langzeitarbeitslose gefördert? Wie schützen wir Arbeitnehmerrechte, auch bei der Stadt Bochum? Wo kann gespart werden, wo nicht? Wie geht es weiter bei Opel?“

Reiner Liebert gehörte der SPD seit 1991 und dem Rat seit 1999 an. Er vertrat den Wahlkreis Laer und kümmerte sich in der SPD-Fraktion vor allem um soziale Themen und den Sport. Er war Mitglied im Ausschuss für Kultur und Sport sowie im Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales. Reiner Liebert machte zunächst eine Lehre als KfZ-Mechaniker und war später als Schlosser bei ThyssenKrupp Nirosta beschäftigt. Seit Mitte der neunziger Jahre machte er sich als Betriebsrat für die Belange seiner Kolleginnen und Kollegen stark.