Die Verwaltung hatte unter Hinweis auf fehlende Mittel zunächst vorgeschlagen, die Kreuzung in herkömmlicher Weise wieder herzustellen. „Doch hier ergab sich die einmalige Chance, den Kreisverkehr direkt im Anschluss zu bauen“, so Hildebrand. Täglich nutzen bis zu 12.000 Autos die Kreuzung. Hinzu kommen mehrere Buslinien.
Kürzlich beschäftigte sich der Umwelt- und Verkehrsausschuss mit den Umleitungsregeln. Die Verwaltung sicherte zu, die Beschilderung zu überprüfen und eventuell zu verbessern. „Alles in allem haben sich die Umleitungen aber bewährt“, ist sich Hildebrand sicher. Die ortskundigen Autofahrer hätten sich sonst ihre Wege durch die Wohngebiete gesucht.
Im Ausschuss sollten nach Ende der Bauarbeiten die Erfahrungen genau analysiert werden. Vielleicht könnten sogar die Erfahrungen mit der A-40-Sperrung genutzt werden. Möglicherweise werde dann in Bochum künftig öfter so wie an der Tenthoffstraße vorgegangen.
Anders als gehofft, kann die Baustelle voraussichtlich nicht mehr in diesem Jahr beendet werden. Das kündigte die Verwaltung im Ausschuss an. Mit einer Fertigstellung wird jetzt eher zum Februar hin gerechnet.