Finanzausschuss billigt Pläne für Popakademie

Peter Reinirkens, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion
Peter Reinirkens, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion
Das finanzielle Engagement der Stadt Bochum wird nur “temporär” sein, versichert die Stadtverwaltung. Die Popakademie soll dagegen von Dauer sein. Der Haupt- und Finanzausschuss hat heute die Pläne zur Gründung der Popakademie in Weitmar bekräftigt. SPD-Fraktionsvorsitzender Peter Reinirkens bezeichnete die Akademie als weitere “innovative Hochschule, die gut in die Bochumer Bildungslandschaft passt”.

Der komplette Name lautet “Institut für Populäre Musik / Popakademie der Folkwang-Universität der Künste”. Sie wird Teil eines zu entwickelnden “Campus Zeche Springorum”. Bereits 2008 und somit im Vorfeld des Kulturhauptstadtjahres 2010 hatte der Regionalverband Ruhrgebiet die Diskussion über eine Popakademie mit einer Machbarkeitsstudie vorangetrieben. In den folgenden Jahren haben verschiedene Akteure, darunter eben die Folkwang-Universität in Essen, eine Gesamtstrategie für “Musik” in Bochum entwickelt, wie es die Verwaltung in ihrer Beschlussvorlage darstellt.

Die Popakademie soll nun dort untergebracht werden, wo heute noch die Bochumer Symphoniker proben. Sobald sie ins neue Musikzentrum umgezogen sind, stehen die Räume leer. Die Miete muss von der Stadt Bochum so oder so noch bis 2018 bezahlt werden. Die Stadt stellt der Akademie die Räume zur Verfügung und verzichtet auf gut 49.000 Euro Miete im Jahr. In der Gründungsphase in diesem Jahr und bis zum Umzug der Symphoniker stellt die Stadt maximal 50.000 Euro pro Jahr zur Anmietung von Räumen in der Zeche Bochum zur Verfügung.

Kreativ.Quartier Ruhr: CAMPUS ZECHE SPRINGORUM, hier: Ansiedlung eines Instituts für Populäre Musik/Popakademie der Folkwang Universität der Künste