Ratsmitglied Schnell hat in einer Anfrage im Rat auf das Problem aufmerksam gemacht. Die Emschergenossenschaft will in der Gegend an der Stadtgrenze zu Herne erstmals Regenwasserkanäle anlegen sowie die Abwasserkanäle sanieren und abdichten. Das Grundwasser, das bisher in diese undichten Kanäle eindringt und abfließt, wird dann ansteigen. Um zu verhindern, dass Keller volllaufen, muss das Grundwasser gesammelt und abgeleitet werden. Auch die Anwohner müssen deswegen handeln und unter Umständen Leitungen erneuern.
„Grundsätzlich spricht viel dafür, das Leitungssystem in der Gegend zu erneuern und Regen von Abwasser zu trennen. In einer Bürgerversammlung konnte die Verwaltung aber nicht deutlich machen, dass im Sinne der Anwohnerinnen und Anwohner günstig kalkuliert wurde. Hier muss nachgebessert werden: Wurde geprüft, ob Bergbaunachfolger gemäß dem Verursacherprinzip an den Kosten beteiligt werden können? Gibt es weitere Möglichkeiten, die Kosten für die Anwohner deutlich geringer zu halten?“, so Martina Schnell. Auch die Information und Beratung zum Beipiel über Zuschüsse muss deutlich besser werden, fordert Schnell.