Der Stadtumbau in Goldhamme soll weitergehen

Ratsmitglied Martina Schmück-Glock bei der offiziellen Eröffnung des grunderneuerten Springerplatzes kurz vor Weihnachten 2013. Der Stadtumbau im Griesenbruch und in Stahlhausen ist mit der Fertigstellung des Springerplatzes im wesentlichen abgeschlossen. Derzeit wird noch die Friedenskirche an der Baarestraße als Stadtteilzentrum hergerichtet. Auch das Fassadenprogramm soll weiter möglichst im gesamten Westend durchgeführt werden. In Goldhamme setzt sich die SPD für eine Fortsetzung des Stadtumbaus ein. Links im Bild: Stadtbaurat Ernst Kratzsch und Oberbürgermeisterin Ottilie Scholz.
Ratsmitglied Martina Schmück-Glock bei der offiziellen Eröffnung des grunderneuerten Springerplatzes kurz vor Weihnachten 2013. Der Stadtumbau im Griesenbruch und in Stahlhausen ist mit der Fertigstellung des Springerplatzes im wesentlichen abgeschlossen. Derzeit wird noch die Friedenskirche an der Baarestraße als Stadtteilzentrum hergerichtet. Auch das Fassadenprogramm soll weiter möglichst im gesamten Westend durchgeführt werden. In Goldhamme setzt sich die SPD für eine Fortsetzung des Stadtumbaus ein. Links im Bild: Stadtbaurat Ernst Kratzsch und Oberbürgermeisterin Ottilie Scholz.
Mit dem Jahreswechsel endete im Griesenbruch und in Stahlhausen der Stadtumbau West, in Goldhamme besteht dagegen noch Nachholbedarf. Zwischen 1,1 Mio. Euro und 2,7 Mio. Euro will die Stadt Bochum jedes Jahr bis 2019 in Fassaden, Wege, Plätze, aber auch in Beratung und kulturelle Angebote investieren. Das Stadtumbaubüro an der Kohlenstraße 213 bleibt geöffnet, während das Büro am Springerplatz nun schließt. Griesenbruch, Stahlhausen und Goldhamme bildeten bislang gemeinsam das Stadtumbaugebiet Westend.

Insgesamt acht Mio. Euro hat die Stadt für Goldhamme vorgesehen. Um die Pläne zu finanzieren, sind Städtebaufördermittel von Bund und Land erforderlich; die Stadt rechnet mit einem Zuschuss in Höhe von 6,4 Mio. Euro. Die entsprechenden Anträge sind unterwegs.

Mittel für Untersuchungen im Osten und Westen Bochums sind im Etat

Derzeit untersucht die Stadt im Osten und Westen Bochums, ob weitere Quartiere zur Städtebauförderung (Stadtumbau West, Soziale Stadt) angemeldet werden sollen. Konkret im Gespräch ist bereits Wattenscheid-Mitte. Damit die Untersuchungen fortgesetzt werden können, hat sich die SPD in den Etatberatungen 2014 dafür eingesetzt, die erforderlichen 220.000 Euro Planungskosten auch zur Verfügung zu stellen. Der Rat hat den Etat kurz vor der Weihnachtspause Ende Dezember 2013 beschlossen.