Stadt vergibt Quartiersmanagement / Gaby Schäfer: „So bald wie möglich starten“

Gabriela Schäfer
Gabriela Schäfer
Das Quartiersmanagement Rosenberg kann nun starten. Die Stadt hat den Auftrag dafür inzwischen vergeben, wie die Verwaltung am gestrigen Dienstag (24. Januar) im Ausschuss für Soziales und Gesundheit bekannt gab. Das Quartiersmanagement ist zunächst befristet bis Ende 2018.

„Nach Auffassung der SPD wird es darum gehen für die Bürgerinnen und Bürger da zu sein, als Anlaufstelle, die sich kümmert und Probleme löst. Sind die Spielplätze in Ordnung? Braucht es andere Angebote für Jugendliche? Auf unserer Liste steht auch immer noch das Wartehäuschen an der Bushaltestelle Rosenbergstraße. Es gibt also viel zu tun, und das Quartiersmanagement sollte jetzt so bald wie möglich starten“, so die sozialpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Gaby Schäfer. Eine weitere Aufgabe für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird sein, den Flüchtlingen in der Unterkunft am Nordbad zu helfen, sich in der deutschen Gesellschaft zurechtzufinden und sich hier einzufügen. Dazu gehört dann auch zu vermitteln, wenn es mal knirschen sollte.

Das Land hatte im April 2016 knapp 242.000 Euro bewilligt. Mit dem zehnprozentigen Eigenanteil der Stadt stehen damit knapp 269.000 Euro für das Quartiersmanagement bereit. Die SPD-geführte Landesregierung hatte insgesamt 1,1 Mio. Euro aus dem Sonderprogramm „Hilfen im Städtebau für Kommunen Geld zur Integration von Flüchtlingen“ zugesichert. Neben dem Quartiersmanagement Rosenberg gibt es auch 740.000 Euro für das Bürgerhaus Hamme und 135.000 Euro für das Quartiersmanagement Hamme/Hofstede.