Bebauungsplan / Wohnen und Arbeiten an der Hunscheidtstraße

Bastian Hartmann
Dr. Bastian Hartmann
Platz für Labore, Büros und Wohnungen an der Hunscheidtstraße: Der Ausschuss für Planung und Grundstücke hat in dieser Woche beschlossen, dafür einen Bebauungsplan aufzustellen. „Damit entsteht auf dem Gelände einer ehemaligen Fabrik eine gute Mischung aus Wohnen und Arbeiten, die sich gut in die Umgebung einfügen wird“, erwartet das örtliche Ratsmitglied Dr. Bastian Hartmann

SPD-Ratsfraktion Bochum: Ratsmitglied Dieter Fleskes, 2017
Dieter Fleskes
Dieter Fleskes, SPD-Sprecher im Ausschuss für Planung und Grundstücke, ergänzt den wohnungspolitischen Zusammenhang: „Die SPD will die Voraussetzungen dafür schaffen, dass Investoren zwischen 500 bis 800 Wohnungen pro Jahr in ganz Bochum bauen können. Wohnungsbau ist auch eine der Kernaktivitäten aus der Bochum-Strategie“. Der Rat hat die Strategie am gestrigen Donnerstag (18. Mai) beschlossen.

Wie viele Wohnungen an der Hunscheidtstraße gebaut werden könnten, ist noch nicht klar. Eine Firma aus dem Ruhrgebiet will das Gelände kaufen und dort ihre Forschung und Entwicklung unterbringen. Auch Büros werden möglich. Weiter hinten auf dem Gelände sieht der Plan dann die Wohngebäude vor. Die leeren Werkshallen werden abgerissen und die Böden saniert. „Am Ende wird es in Gärten und an Wegen mehr offene, grüne Böden geben als heute“, so SPD-Planungsexperte Fleskes. Der „Versiegelungsgrad“ werde sich voraussichtlich verringern, kündigt die Verwaltung jedenfalls in ihrer Beschlussvorlage an.

„Ich hoffe, dass die Verwaltung den kleinen Bebauungsplan jetzt zügig durchführt“, sagt auch Bastian Hartmann. Immerhin sei laut Verwaltungsvorlage das ganze Gebiet gerade mal 20.000 Quadratmeter groß und die Erschließung gesichert. Verkehrsprobleme seien demnach auch nicht zu erwarten.

Bebauungsplan Nr. 987 – Hunscheidtstraße / Waldring – Aufstellungsbeschluss, Vorlage der Verwaltung für den Ausschuss für Planung und Grundstücke am Dienstag (16. Mai) als pdf-Datei