U-Bahn-Rolltreppen melden selbst, ob sie funktionieren / VRR-Förderprogramm

SPD-Ratsfraktion Bochum: Ratsmitglied Friedhelm Lueg
SPD-Ratsfraktion Bochum: Ratsmitglied Friedhelm Lueg

Die U-Bahn-Rolltreppen im Hauptbahnhof melden in Zukunft selbst, ob sie funktionieren oder nicht. Der Status kann dann über das Internet abgerufen werden. „Für Menschen mit Behinderungen, Rollatoren oder Kinderwagen ist das eine nützliche Information“, hebt SPD-Ratsmitglied Friedhelm Lueg hervor. Sozialdemokrat Lueg hofft, dass die Informationen dann auch zügig in die Fahrplanauskunft und die „Mutti“-App der Bogestra eingebunden werden.

Hintergrund ist ein Förderprogramm des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr. 2018 fördert der Verbund die Modernisierung von Rolltreppen und Aufzügen zur Campuslinie U 35, zur 302, 306, 308/18 und 310. Das hat der Verwaltungsrat des VRR letzte Woche beschlossen. Konkret kann die Bogestra nun drei Rolltreppen und zwei Aufzüge im Hauptbahnhof modernisieren.

Insgesamt stellt der VRR rund neun Mio. Euro für Rolltreppen und Aufzüge in Bochum und den VRR-Kommunen zur Verfügung, so Friedhelm Lueg, Mitglied des Verwaltungsrats. In Bochum fördert der VRR die Modernisierung zu 75 Prozent.