Hans-Böckler-Straße / „Vor einer Sperrung erst noch andere Möglichkeiten testen“

„Die SPD will im Ausschuss für Infrastruktur und Mobilität noch nicht über eine Sperrung der Hans-Böckler-Straße entscheiden“, sagt SPD-Ratsmitglied Martina Schnell. Sie setzt sich dafür ein, erst andere Möglichkeiten zu testen: "Unser oberstes Ziel an dieser Stelle ist es, die Straße für Fußgängerinnen und Fußgänger sicherer zu machen."

Der Vorstand der SPD im Rat hat sich am Montag (9. April) die Hans-Böckler-Straße angesehen. Die SPD hat eine Reihe von Vorschlägen, wie die Fußgängerinnen und Fußgänger besser geschützt werden können, ohne dass die Hans-Böckler-Straße gesperrt werden muss.
Der Vorstand der SPD im Rat hat sich am Montag (9. April) die Hans-Böckler-Straße angesehen. Die SPD hat eine Reihe von Vorschlägen, wie die Fußgängerinnen und Fußgänger besser geschützt werden können, ohne dass die Hans-Böckler-Straße gesperrt werden muss.

Schnell weiter: „Viele Menschen überqueren zu Fuß die Hans-Böckler-Straße, um zum Rathaus, zu den U-Bahn-Eingängen oder von dort aus in die Innenstadt zu gehen. Auch Radfahrerinnen und Radfahrer sehen sich oft gefährdet.“

Das Problem sei, dass zwischen den parkenden Autos die Übersicht verloren gehe. „Auch das Parken in zweiter Reihe macht viele Probleme“, sagt Martina Schnell. „Deshalb wollen wir prüfen lassen, ob Park- und Halteverbote eher wirken könnten als das Durchfahrtverbot. Wir haben uns die Hans-Böckler-Straße vor Ort angeschaut. Wir haben mit Geschäftsleuten und Passanten gesprochen. Ich glaube, es ist schon allen klar, dass es dort nicht so weitergehen kann.“

Der Vorstand der SPD im Rat hat sich am Montag (9. April) die Hans-Böckler-Straße angesehen. Die SPD hat eine Reihe von Vorschlägen, wie die Fußgängerinnen und Fußgänger besser geschützt werden können, ohne dass die Hans-Böckler-Straße gesperrt werden muss.Alternativ zur Sperrung gibt es andere Überlegungen:Markierungen im Kreuzungsbereich Hans-Böckler-Straße und Bongard-Boulevard (optische Darstellung der von PKW/LKW befahrbaren Straßenfläche und Einengung des Bereichs), Einschränkung der Anlieferung auf die in der Innenstadt üblichen Zeiten (morgens bis maximal 11 Uhr), Einbahnstraßen-Regelung für Anwohner und Anwohnerinnen (Zufahrt nur aus Richtung Brückstraße) oder Querungshilfen (eventuell auch in 3-D-Optik) im Rahmen einer Tempo-30-Lösung.