Grundschule Hordel / Container für mehr Schüler

Die Grundschule Hordeler Heide hat zu wenig Platz. Das soll jetzt geändert werden. „Die Stadt stellt auf dem Schulgelände einen Container auf, der zusätzlichen Platz schaffen soll“, erklärt Hermann Päuser, SPD-Ratsmitglied für Hamme und Hordel. Päuser, auch Vorsitzender des Ausschusses für Kinder, Jugend und Familien, hat sich dafür eingesetzt, dass in Hordel mehr Grundschüler aufgenommen werden können.

Hermann Päuser, Vorsitzender des Ausschusses für Kinder, Jugend und Familien, hat sich dafür eingesetzt, dass die Schülerinnen und Schüler der Grundschule an der Hordeler Heide mehr Platz haben.
Hermann Päuser, Vorsitzender des Ausschusses für Kinder, Jugend und Familien, hat sich dafür eingesetzt, dass die Schülerinnen und Schüler der Grundschule an der Hordeler Heide mehr Platz haben.

Das Problem: „Es besteht in Hordel hoher Bedarf für eine weitere Grundschulklasse“, sagt Hermann Päuser. Die Grundschule an der Hordeler Heide ist ein Teilstandort der Emil-von-Behring-Schule. „Vor vielen Jahren war die Schule mal komplett zweizügig, aber das ist längst vorbei. Da die Schule Platz für den offenen Ganztag benötigt, ist ein Jahrgang immer einzügig. Momentan ist es der vierte Jahrgang und somit ist dann im Sommer die nächste erste Klasse nur einzügig“, erklärt Päuser. Dabei ist die Nachfrage da: „Ich wurde schon von mehreren Eltern angesprochen, die ihre Kinder gerne in Hordel auf die Grundschule schicken wollten, aber abgewiesen wurden. Das bedeutet oft längere Wege für die Kinder, aber auch, dass Kindergartenfreundschaften auseinandergerissen werden“, erklärt das Ratsmitglied.

Da die Nachfrage noch hoch ist, hat Hermann Päuser sich für eine Zweizügigkeit eingesetzt. „Ich war Klinkenputzen und habe mit der Schule, aber vor allem dem Schuldezernenten und verschiedenen anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Verwaltung gesprochen“, sagt Päuser. „In der Verwaltung wurde dann die Idee einer Container-Lösung entwickelt, die auch in der Schule gut aufgenommen wurde. Das kann und soll keine Dauerlösung sein, aber so kann bereits im Sommer eine zweite Klasse eingeschult werden“, sagt Päuser. „Natürlich muss der offene Ganztag so schnell wie möglich an die Schragmüller Straße ziehen, aber ich freue mich, dass wir jetzt eine kurzfristige Lösung gefunden haben.“