Bus- und Umweltspuren / SPD-Ratsfraktion will Versuch starten

Die SPD-Ratsfraktion setzt sich für die Einrichtung von Bus- und Umweltspuren ein. „Damit wollen wir einen reibungsloseren ÖPNV-Verkehr ermöglichen“, erklärt Ratsmitglied Martina Schnell, Vorsitzende des Ausschusses für Infrastruktur und Mobilität. Aber es gibt noch weitere Gründe für Busspuren.

Martina Schnell freut sich, dass die Brücke bald erneuert wird.
Martina Schnell freut sich, dass die Brücke bald erneuert wird.

„Mit einer eigens ausgewiesenen Spur sind Busse unabhängiger vom Verkehr und kommen auch zu Stoßzeiten pünktlicher an den Haltestellen an. Das ist eine wichtige Maßnahme, um den öffentlichen Personennahverkehr zu stärken“, sagt Martina Schnell. „Außerdem sollen die Spuren für Elektrofahrzeuge und Fahrräder freigegeben sein. Auf lange Sicht lassen sich so Alternativen zum Auto stärken und die Umwelt schonen“, so erklärt Schnell. Klar ist aber auch: „Das kann natürlich nur Teil eines Konzeptes sein. Beispielsweise muss der ÖPNV weiter gestärkt und attraktiver für die Menschen werden.“

Zur Sitzung des Ausschusses für Infrastruktur und Mobilität am 28. Mai reicht die SPD-Ratsfraktion einen entsprechenden Antrag ein. „Die Verwaltung soll prüfen, auf welchen Straßen sich Bus- und Umweltspuren sinnvoll umsetzen lassen und das Ergebnis dem Ausschuss präsentieren“, sagt Martina Schnell. „Auf dieser Grundlage sollten dann vorläufig drei bis fünf Umweltspuren angelegt werden, um zu sehen, ob das Konzept der Umweltspuren in Bochum funktioniert.“

Der Antrag zum Ausschuss für Infrastruktur und Mobilität als PDF