Landschaftspark Springorum / Rot-Grün sorgt für Anschubfinanzierung

Das ehemalige Springorumgelände hat sich stark gewandelt. Beherbergte es einst ein Kraftwerk, soll es nun in neuer Pracht erblühen und einen Beitrag zum Stadtklima leisten. Aus diesem Grund will die Verwaltung dort einen Landschafts- und Klimapark verwirklichen. In diesem Zusammenhang wurde die Beauftragung der Entwurfsplanung im letzten Umweltausschuss einstimmig beschlossen. Um die anschließende Projektrealisierung zügig zu ermöglichen, setzt sich die Koalition aus SPD und Grünen zusätzlich mit einem Antrag dafür ein, dass nötige Geld bereitzustellen. Dieser wurde mehrheitlich angenommen.

Deborah Steffens, umweltpolitische Sprecherin der SPD im Rat, erwartet, dass die Stadt bei der Entsiegelung von Flächen unterstützt.
Deborah Steffens, umweltpolitische Sprecherin der SPD im Rat, erwartet, dass die Stadt bei der Entsiegelung von Flächen unterstützt.

„Mit der Anschubfinanzierung von 100.000 Euro für den Landschafts- und Klimapark Springorum möchten wir sicherstellen, dass auf dem ehemaligen Kraftwerksgelände zeitnah ein attraktiver Natur- und Erholungsraum entsteht. Eine neue Parkanlage bietet einen deutlichen Mehrwert für Mensch, Umwelt und das Klima“, sagt Sebastian Pewny, Ratsmitglied der Grünen und stellvertretender Vorsitzender des Umweltausschusses. Deborah Steffens, umweltpolitische Sprecherin der SPD im Rat erklärt: „Das Projekt kann Natur und Landschaft stärken, aber auch einen wichtigen Beitrag zur Naherholung leisten, über Naturschutz aufklären und sogar Generationen verbinden. Deswegen wollen wir auch den weiteren Prozess begleiten, damit das ganze Potenzial ausgeschöpft wird. So gibt es bereits die Ideen eines Klimaspielplatzes oder eines Mehrgenerationenplatzes. Auch soll die Entwicklung der Natur erlebbar gemacht werden. Das sind gute Ansätze, aber eines ist uns besonders wichtig: Anwohner, Schulen, Kindergärten oder auch benachbarte Vereine sollten in weitere Planungen einbezogen werden.“

Seit 2013 ist die Stadt dabei, das Springorumgelände und die anliegenden Flächen als klimatisch wichtigen Ausgleichsraum zu entwickeln. „Da wir die Vorentwurfsplanung bereits gut kennen, steht für uns fest, dass wir dieses wichtige Projekt jetzt schnell voranbringen wollen, damit Bochums Bürgerinnen und Bürger den Park in absehbarer Zeit auch tatsächlich nutzen können“, sagt Sebastian Pewny.