Wald in Bochum / SPD fordert die Benennung von Flächen

„Bochum ist grüner, als man denkt, braucht aber zusätzlich noch mehr Wald. Deswegen fordern wir die Verwaltung auf, Flächen zu benennen, auf denen eben dieser Wald entstehen kann“, sagt Deborah Steffens, umweltpolitische Sprecherin der SPD im Rat. „Einen entsprechenden Antrag reichen wir gemeinsam mit den Grünen im Umweltausschuss am 23. Januar ein.“

Deborah Steffens, umweltpolitische Sprecherin der SPD im Rat, setzt sich dafür ein, dass die Stadt Wälder schneller aufforstet.
Deborah Steffens, umweltpolitische Sprecherin der SPD im Rat, setzt sich dafür ein, dass die Stadt Wälder schneller aufforstet.

„250.000 Euro soll die Stadt jährlich in die Aufforstung der Bochumer Wälder investieren – das haben wir in der Ratssitzung im Dezember beschlossen. Damit dieser Beschluss auch schnell umgesetzt werden kann, soll die Verwaltung möglichst schnell geeignete Flächen suchen und mit der Aufforstung beginnen“, erklärt Deborah Steffens. „Möglich wäre zum Beispiel die Aufforstung neben bestehenden Wäldern oder auf ungenutzten Friedhofsflächen“, so Steffens. „Wo es möglich und eine natürliche Bewaldung wahrscheinlich ist, sollen ausgewählte Flächen der Sukzession überlassen werden. Sprich: Diese Flächen sollen von sich aus eine natürliche Begrünung entwickeln – mit heimischen Bäumen.“

Die Waldflächen sollen natürlich gut für das Stadtklima sein. „Aber uns ist auch ein anderer Aspekt wichtig“, erklärt Deborah Steffens. „Die Bochumer Wälder sollen auch der Naherholung dienen und den Menschen offenstehen.“