Altengerechte Quartiersentwicklung Hofstede / SPD wünscht Fortsetzung

Das Projekt „altengerechte Quartiersentwicklung“ hat in Hofstede viel bewirkt. „Allerdings läuft das Projekt bald aus“, erklärt das Hofsteder SPD-Ratsmitglied Martina Schnell. „Um an die Erfolge anknüpfen zu können, setzen wir uns für eine Verlängerung der altengerechten Quartiersentwicklung ein“, sagt Schnell.

Martina Schnell kritisiert die CDU für ihr "Wahlkampfgetöse".
Martina Schnell kritisiert die CDU für ihr "Wahlkampfgetöse".
Die SPD wünscht sich an Stelle des alten Hausmeisterhäuschens eine Kombination aus Kita und Bürgerhaus.
Die SPD wünscht sich an Stelle des alten Hausmeisterhäuschens eine Kombination aus Kita und Bürgerhaus.

„Die altengerechte Quartiersentwicklung gibt es bereits seit vier Jahren und wird noch bis November vom deutschen Hilfswerk gefördert. In den vergangenen vier Jahren ist viel passiert. Aus dem Projekt sind beispielsweise die Stadtteilspaziergänger hervorgegangen, ein Stadtteil-Café wurde eingerichtet oder auch die Hofsteder Runde verstetigt. Viele Angebote würden das Projektende überdauern, weil sehr engagierte Menschen dahinterstecken. Aber es kann und soll noch mehr passieren“, erklärt Martina Schnell. „Deswegen haben wir für die kommende Ratssitzung eine Anfrage gestellt. Wir möchten von der Verwaltung wissen, inwiefern sie dafür Sorge tragen kann, das Projekt fortzusetzen. Eine Möglichkeit könnte der Etat für die kommenden zwei Jahre bieten. Auf unseren Antrag hin sieht er jährlich 200.000 Euro für die Verstetigung von Quartiersarbeit vor. Altengerechte Quartiersentwicklung fällt darunter“, sagt Schnell

Die SPD hat nicht nur die Fortsetzung des erfolgreichen Projektes im Blick, sondern auch eine ganz konkrete Maßnahme, die der gesamten Quartiersarbeit zugutekommt. „Das alte Hausmeisterhäuschen an der Braunsberger Straße 29 kann zwar nicht saniert werden. Dafür könnte dort aber eine Kombination aus Kita und Bürgerhaus entstehen. Wir wollen von der Verwaltung wissen, bis wann sie geprüft hat, ob so ein Neubau möglich ist“, sagt Martina Schnell.