Ostpark / Simone Gottschlich setzt auf innovative Vermarktung

Die Vermarktung des Ostparks war am Dienstag (28. Januar) Thema im Ausschuss für Planung und Grundstücke. Die Mitglieder sollten über das Vermarktungskonzept des Quartiers Feldmark abstimmen. „Es ist gut, dass die Verwaltung dabei auf so ein innovatives Konzept gesetzt hat“, erklärt Simone Gottschlich, SPD-Ratsfrau für Altenbochum.

SPD-Ratsmitglied Simone Gottschlich lobt das neue Vermarktungskonzept für den Bochumer Ostpark.
SPD-Ratsmitglied Simone Gottschlich lobt das neue Vermarktungskonzept für den Bochumer Ostpark.

„Am 12. März wird der Rat eine Entscheidung fällen. Ich hoffe sehr, dass alle Fraktionen dort für die Vorlage stimmen werden. Denn gerade im zweiten Vermarktungsabschnitt, in dem 40 Wohneinheiten entstehen sollen, ist die Vermarktung vorbildlich“, erklärt Simone Gottschlich. „Wie von der Stadt vorgesehen, werden 30 Prozent der Wohnungen im gesamten Gebiet Feldmark öffentlich gefördert. Aber auch wer keinen Wohnberechtigungsschein besitzt, hat dort die Chance auf eine günstigere Wohnung“, so Gottschlich. „Denn Investoren für die Mehrfamilienhäuser sollen auch eine möglichst niedrige Startmiete anbieten und diese über einen gewissen Zeitraum halten. Das ist an das sogenannte Münsteraner Modell angelehnt. Bei der Vergabe der Grundstücke macht dieser Punkt immerhin 20 Prozent aus“, erklärt Gottschlich. „In das Vergabeverfahren an die Investoren fließen noch weitere, verschiedene Faktoren ein: Wer bauen möchte, muss zudem ein passendes Nutzungskonzept vorlegen und auch ökologisch nachhaltig bauen“, so Gottschlich

„Es ist wichtig, dass mit dem Ostpark dringend benötigter, geförderter Wohnraum entsteht. Noch besser ist es, dass auch auf preisgedämpftes Bauen gesetzt wird und die Stadt eine bunte Mischung an Wohnraum fördern möchte“, sagt Simone Gottschlich. „Und der Einfluss der Startmiete auf die Vergabe garantiert uns, dass die Mieten nicht durch die Decke gehen.“

Die Unterlagen der Verwaltung zur Ostpark-Vermarktung als PDF: