Lärmschutz / Martina Schmück-Glock lobt Förderprogramm

Die Stadt Bochum legt ein neues Förderprogramm zum passiven Lärmschutz auf. „Bevor der Rat Ende April über das Förderprogramm entscheidet, wird der Ausschuss für Umwelt, Sicherheit und Ordnung am 26. März darüber beraten“, erklärt SPD-Ratsmitglied Martina Schmück-Glock, die auch Vorsitzende des Umwelt-Ausschusses ist. „Für mich steht fest, dass wir als SPD dem Rat empfehlen werden, für den Beschlussvorschlag zustimmen, denn viele Bochumerinnen und Bochumer werden davon profitieren“, sagt Schmück-Glock.

Martina Schmück-Glock freut sich über die Sanierung des Gondelteiches.
Martina Schmück-Glock freut sich über die Sanierung des Gondelteiches.

„Bereits von 2016 bis 2018 gab es das Förderprogramm zum passiven Lärmschutz. Das kam so gut an, dass zum Schluss aus Geldmangel viele Anträge abgelehnt werden mussten. Deswegen haben wir uns, also die SPD im Umweltausschuss, für eine Fortsetzung eingesetzt“, erklärt Martina-Schmück-Glock. „Die gibt es jetzt zum Glück, wenn auch mit Änderungen. Eine Million Euro steckt die Stadt in das Programm. Nach wie vor kann das Geld genutzt werden, um Lärmschutzfenster einzubauen oder Rollladenkästen zu dämmen. Anspruch auf das Geld haben auf unsere Anregung hin die Bochumerinnen und Bochumer, die in lärmintensiven Bereichen der Stadt leben. Die Maßnahmen sollen nicht nur die Lebensqualität erhöhen, sondern auch zur Gesundheit beitragen, denn Lärm kann nachweislich krank machen. Deswegen freue ich mich sehr, dass das Förderprogramm neu aufgelegt wird.“

Die erste Auflage des Förderprogramms wurde noch zu 90 Prozent aus Mitteln des Kommunalinvestitionsprogramms des Bundes finanziert. „Da die Stadt das neue Programm aus dem eigenen Haushalt finanzieren wird, werden neue Fenster künftig pro Quadratmeter mit 300 Euro gefördert, vorher waren es 400 Euro. Damit trägt die Stadt aber immer noch den größten Teil der Kosten und sorgt so dafür, dass möglichst viele Bochumerinnen und Bochumer von dem Programm profitieren können. Außerdem wird es einfacher, die Förderung zu beantragen. Von 2016 bis 2018 mussten die Antragstellerinnen und Antragsteller noch drei Angebote von Fachfirmen vorlegen, künftig soll ein Angebot ausreichen. So wird die ganze Prozedur unbürokratischer“, sagt Schmück-Glock.