Inklusion / Kunstmuseum plant Ausstellung für Menschen mit Sehbehinderung

Die SPD im Rat möchte Kunstwerke auch für Menschen mit Sehbehinderung erlebbar machen. „Aus diesem Grund haben wir Mitte 2018 einen Antrag im Rat gestellt“, sagt Ratsmitglied Dr. Bastian Hartmann. „Unser Wunsch war es, dass die Stadt ein Konzept entwickelt, um Menschen mit Sehbehinderung eine größere Teilhabe an Ausstellungen im Kunstmuseum zu ermöglichen“, erklärt Hartmann. „Mittlerweile liegt eine Antwort der Verwaltung vor. Die Umsetzung ist zwar nicht einfach, aber das Museum hat eine Lösung gefunden.“

SPD-Ratsmitglied Dr. Bastian Hartmann möchte eine Kunstausstellung für sehbehinderte Menschen etablieren
SPD-Ratsmitglied Dr. Bastian Hartmann möchte eine Kunstausstellung für sehbehinderte Menschen etablieren

Die SPD im Rat möchte Kunstwerke auch für Menschen mit Sehbehinderung erlebbar machen. „Aus diesem Grund haben wir Mitte 2018 einen Antrag im Rat gestellt“, sagt Ratsmitglied Dr. Bastian Hartmann. „Unser Wunsch war es, dass die Stadt ein Konzept entwickelt, um Menschen mit Sehbehinderung eine größere Teilhabe an Ausstellungen im Kunstmuseum zu ermöglichen“, erklärt Hartmann. „Mittlerweile liegt eine Antwort der Verwaltung vor. Die Umsetzung ist zwar nicht einfach, aber das Museum hat eine Lösung gefunden.“Zuerst gab es einen Rückschlag: „In der Inklusionskonferenz hat die Verwaltung noch mitgeteilt, dass es keine Möglichkeit gäbe, unseren Antrag umzusetzen. Daraufhin haben wir noch einmal nachgesetzt und jetzt gibt es dank des Engagements des Museums eine gute Lösung“, sagt Bastian Hartmann. „In den ständig wechselnden Ausstellungen, die speziell für die Räume des Bochumer Kunstmuseums konzipiert sind, lässt sich die Idee kaum umsetzen. Aber die neuen Ausstellungsräume in der Villa Marckhoff bieten eine gute Gelegenheit“, sagt Bastian Hartmann. „Dort soll eine Dauerausstellung mit der hauseigenen Sammlung entstehen. Und dort möchte die Leitung des Kunstmuseums eine inklusive Ausstellung für blinde und sehbehinderte Menschen verwirklichen. Wie unsere Idee umgesetzt wird, steht noch nicht fest. Aber ich freue mich über das künftige Angebot!“