Bahnhof Höntrop / Reiner Rogall fordert Park-and-Ride-Stellplätze

„Am Bahnhof Höntrop hat sich schon einiges getan, zufrieden bin ich aber noch nicht“, sagt Reiner Rogall, Ratsmitglied für Höntrop und verkehrspolitischer Sprecher der SPD im Rat. „Klar, es gibt neue Stellplätze für Fahrräder und die Taktung der Busse und S-Bahnen wurde erhöht. Somit wird der Bahnhof noch stärker zu einem Verkehrsknotenpunkt und die Ansprüche steigen.“

Reiner Rogall, verkehrspolitischer Sprecher der SPD, wünscht sich für den S-Bahnhof Höntrop mehr Park-and-Ride-Stellplätze.
Reiner Rogall, verkehrspolitischer Sprecher der SPD, wünscht sich für den S-Bahnhof Höntrop mehr Park-and-Ride-Stellplätze.

Bereits seit 2016 beschäftigt sich die SPD-Fraktion mit der sinnvollen Entwicklung des Höntroper Bahnhofs und versucht sie voranzutreiben. „Zuletzt habe ich der Verwaltung im Juni einige Fragen gestellt. Jetzt sind die Antworten da“, sagt Reiner Rogall. Nicht alle machen ihn glücklich. „Wir benötigen in Höntrop dringend Park-and-Ride-Stellplätze. Durch die dichtere S-Bahn-Taktung nutzen mehr Menschen die Bahn, kommen aber zuerst mit dem Auto zum Bahnhof. Und die Autos müssen irgendwohin. Das habe ich vor zwei Jahren schon angemerkt. Damals wie heute war der Stand, dass der bestehende Park-and-Ride-Parkplatz erweitert werden muss. Auch damals war die Antwort schon, dass dazu die Flächen des Kinder- und Jugendfreizeithauses genutzt werden sollen. Das würde 120 neue Stellplätze bedeuten. Der Treffpunkt für die Kinder und Jugendlichen soll dann an den Standort des katholischen Jugendheims verlagert werden. Damals wie heute finde ich die Idee gut. Schade ist nur, dass sich bislang scheinbar nichts getan hat und die Parksituation am Höntroper Bahnhof immer chaotischer wird“, erklärt Reiner Rogall. „Denn seit zwei Jahren verhandelt die Stadt mit der katholischen Kirche, damit der Jugendtreffpunkt umziehen kann. Das ist eindeutig zu lang. Nach der Sommerpause werde ich das Thema im nächsten Infrastrukturausschuss wieder ansprechen. Ich wünsche mir von der Verwaltung entweder eine klare Auskunft, wann wir mit den zusätzlichen Stellplätzen rechnen können, oder einen Plan B“, sagt Rogall.

„Aber es gibt auch gute Nachrichten. Auf meine Frage, ob es am Bahnhof noch zu Unfällen mit Fußgängerinnen oder Fußgängern kommt, konnte die Verwaltung mitteilen, dass an dem kritischen Überweg Höntroper Straße / In der Hönnebecke in 2018 und 2019 nichts passiert ist“, sagt der Höntroper. „Schön ist auch, dass die meisten Fahrradparkmöglichkeiten gut angenommen werden. Es kommen mehr und mehr Menschen mit dem Rad zum Bahnhof. Das ist gut für die Umwelt und entlastet die Straßen rund um den Bahnhof – und natürlich die Parkplätze“, so Rogall. „Natürlich wollte ich auch wissen, wie die Verwaltung den Lärmschutz für die Anwohnerinnen und Anwohner gestalten möchte. Durch das erhöhte Verkehrsaufkommen ist die Geräuschkulisse natürlich gestiegen. Konkrete Pläne hat die Verwaltung zwar noch nicht, hat das Thema aber jetzt auf dem Schirm.“