Radstation / Reiner Rogall möchte Angebot erweitern

Immer mehr Menschen steigen in Bochum aufs Rad um. Das sieht man auch daran, dass die Radstation mittlerweile aus allen Nähten platzt. Das ist zwar ein gutes Zeichen, aber natürlich müssen wir etwas daran ändern“, sagt Reiner Rogall, verkehrspolitischer Sprecher der SPD im Rat.

Reiner Rogall, verkehrspolitischer Sprecher der SPD, erklärt, inwieweit Bochum vom ÖPNV-Förderprogramm profitiert.
Reiner Rogall, verkehrspolitischer Sprecher der SPD, erklärt, inwieweit Bochum vom ÖPNV-Förderprogramm profitiert.

„Die Radstation im Bahnhof bietet vielen Pendlerinnen und Pendlern einen Stellplatz, an dem sie ihr Rad sicher parken können. Dazu bieten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen Reparaturservice und einen Radverleih. Selbst e-Bikes gehören dazu. Allerdings werden die Räume dem guten Angebot nicht mehr gerecht. Stellplätze werden immer knapper, es gibt kein Platz für eine Pedelec-Ladestation und die Werkstatt ist zu klein. Deswegen wende ich mich im Ausschuss für Infrastruktur und Mobilität am 18. August an die Verwaltung“, erklärt Reiner Rogall. „Ich möchte von der Stadt wissen, welche Möglichkeiten sie sieht, die Räume der Radstation sowohl provisorisch, als auch dauerhaft zu erweitern – sei es durch einen Ausbau oder einen Neubau. Kurzfristig könnte eine Fahrradabstellanlage in Bahnhofsnähe helfen. Langfristig könnte die Radstation auf dem Buddenbergplatz unterkommen“, so Rogall.

Radstation vergrößern

„Ich hoffe, dass die Verwaltung sich konstruktiv mit dem Thema auseinandersetzt und es uns gelingt, die Radstation zu vergrößern. Denn eine Mobilitätswende gelingt nicht nur durch den Ausbau von Radwegen. Es muss noch mehr geschehen, damit noch mehr Bochumerinnen und Bochumer ihr Auto mal stehen lassen und aufs Rad umsteigen.“