Zum Tod von Irmgard Scheinhardt

Die Arbeitsgemeinschaft der sozialdemokratischen Frauen in der SPD hat mit dem Tod von Irmgard Scheinhardt eine ihrer Leitfiguren in politischen und sozialen Bezügen verloren.

Die Trauerbekundungen haben gezeigt, wie vielfältig sie in sozialen und politischen Bereichen gearbeitet hat und wie erfolgreich ihr wirken war und ist. Wir als Arbeitsgemeinschaft der sozialdemokratischen Frauen Bochum können über zahlreiche dieser Erfolge ihres Handelns und Wirkens berichten. Aber Irmgard Scheinhardt war für uns noch mehr: Sie hat Menschen über die jeweiligen Vereins- oder Verbandsformen hinaus vernetzt, unterstützt und sie mit gutem Rat und mit der – den Ruhrgebietsfrauen typischen – Standfestigkeit bis zuletzt solidarisch gefördert.

Sie war eine der wichtigsten Persönlichkeiten im Zusammengehen von Bochum und Wattenscheid. Bei all dem war sie stets eine der Garantinnen dafür, dass nicht kommunale Grenzen, sondern zuallererst die besonderen sozialen Bedürfnisse der Menschen vor Ort im Mittelpunkt standen und auch zukünftig zu beachten sind.

Sie war und bleibt uns Vorbild und Mahnerin, dass wir Frauen uns – gerade auch bei Widerständen –  für unsere gemeinsamen Ziele der Gleichberechtigung, gleichen Teilhabe und für verlässlichen Schutz vor Gewalt und Diskriminierung für Frauen und ihre Kinder einsetzen und andere Frauen dabei unterstützen sollen.

Zum jetzigen Zeitpunkt gilt unsere besondere Anteilnahme aber der Familie von Irmgard und ihrem engen Freundeskreis, der ihr bis zuletzt wichtig und hilfreich war.