Marketingfonds / SPD stimmt für Unterstützung der Innenstadt-Akteure

„Wie sehr die Pandemie dem Einzelhandel zusetzt, zeigt noch einmal die Vorweihnachtszeit in aller Härte. Mehr und mehr Menschen erledigen ihre Weihnachtskäufe über den Online-Handel und es könnte sein, dass schon bald wieder die Geschäfte schließen“, sagt Burkart Jentsch, Vorsitzender der SPD im Rat. „Umso mehr freue ich mich über eine Vorlage der Verwaltung, für die wir in der Ratssitzung am 17. Dezember stimmen werden. So können wir zumindest dem Einzelhandel und anderen Akteuren in der Bochumer Innenstadt unter die Arme greifen. Auch die Wattenscheider City soll profitieren“, sagt der Lokalpolitiker.

Burkart Jentsch freut sich über die Unterstützung der Wattenscheider Innenstadt.
Burkart Jentsch freut sich über die Unterstützung der Wattenscheider Innenstadt.

„195.000 Euro sollen in den Marketingfonds Bochum City fließen. Dabei handelt es sich um ein gemeinsames Projekt von Händlerinnen und Händlern und anderen Akteuren aus der Bochumer Innenstadt und der Stadt Bochum. Mit dem Geld sollen kreative Marketingmaßnahmen umgesetzt werden, um der Stadt bitter nötigen Zulauf zu bescheren – natürlich mit Blick auf aktuelle Corona-Entwicklungen und Hygieneauflagen. Angedacht sind etwa eine Neuauflage der Dino-Aktion aus dem Sommer 2019 mit 33 lebensgroßen Dino-Modellen oder eine kulinarische Stadtwanderung“, erklärt Burkart Jentsch. „Da auch die Wattenscheider Innenstadt Unterstützung benötigt und bekommen soll, gibt es auch Gespräche mit Wattenscheider Akteuren, sich am Fonds zu beteiligen.“

Summe könnte steigen

Die Summe könnte sogar noch steigen. „Die Stadt unterstützt die Innenstadthändler mit einem Zuschuss. Für jeden Euro, den die Händlerinnen und Händler in den Fonds zahlen, legt die Stadt drei Euro drauf, bis zu einem Höchstbetrag von 375.000 Euro“, erklärt Burkart Jentsch. „Das heißt auch, dass zu den 195.000 Euro, über die wir im Rat abstimmen werden, noch weitere 180.000 Euro kommen werden, falls die Kaufleute selbst noch mehr einzahlen. Ich hoffe, dass es uns so, im Zusammenspiel mit den bisherigen Maßnahmen, gelingt, zumindest die Innenstadt zu stärken und Corona-bedingte Insolvenzen so gut es geht zu vermeiden“, sagt Jentsch.