STEAG / Burkart Jentsch: CDU spielt mit 3000 Arbeitsplätzen

„Polemik hilft uns jetzt absolut nicht weiter!“, erklärt Burkart Jentsch, Fraktionsvorsitzender der SPD im Rat mit Blick auf die CDU. „Die Union möchte sich möglichst schnell und anscheinend ohne Rücksicht auf Verluste von allen Steag-/KSBG-Anteilen trennen. Dass es dabei um Existenzen geht, ist der CDU offensichtlich egal.“

Burkart Jentsch hofft, dass ein Treuhänder die Steag retten kann.
Burkart Jentsch hofft, dass ein Treuhänder die Steag retten kann.

Burkart Jentsch bezieht sich auf eine Pressemitteilung der CDU, in der sie sich gegen ein Treuhandmodell zur Rettung der Steag ausspricht. „Selbstverständlich kostet eine eventuelle Rettung Geld. Aber das steht in keinem Verhältnis zu den 22 Millionen Euro, die die Stadt verlieren würde, wenn wir keinen Versuch zur Rettung unternehmen“, erklärt Jentsch. „Und neben dem Geld spielt die CDU vor allem mit den Arbeitsplätzen von 3000 Menschen. Das kann uns nicht egal sein und das ist uns nicht egal! Deswegen folgen wir der Empfehlung der Verwaltung und unterstützen, dass ein Treuhänder versucht, die Steag neu zu strukturieren und zukunftsfähig zu machen, und so auch versucht, das Geld von uns Bochumerinnen und Bochumern zu retten.“