Neuer Sportplatz Hiltrop / SPD legt umfangreichen Änderungsantrag vor

Der Sportplatz am Hillerberg des Sportvereins BV Hiltrop muss wegen der Planungen zu Gerthe-West verlegt werden. Darüber soll der Rat im Juni entscheiden. „Wenn der Sportverein ein neues Zuhause bekommen muss, wollen wir diese Chance aber nutzen und das Beste aus dem Umzug machen. Vor allem aber müssen wir die neue Anlage in den städtebaulichen Begleitkontext mit dem geplanten Neubaugebiet setzen“, sagt Simone Gottschlich, strukturpolitische Sprecherin der SPD im Rat. „Aus diesem Grund haben wir einige Änderungswünsche für die Beschlussvorlage der Verwaltung.

Simone Gottschlich unterstützt die Investition in die Sportanlage am Pappelbusch.
Simone Gottschlich unterstützt die Investition in die Sportanlage am Pappelbusch.

Am 18. Mai hat der Ausschuss für Planung und Grundstücke einem von der SPD initiierten Änderungsantrag zur Sportplatzverlegung zugestimmt – und damit umfangreichen Zusätzen. „Geplant ist, dass der Sportplatz östlich der Sodinger Straße neu errichtet wird“, sagt Simone Gottschlich. „Dort wünschen wir uns dann aber zusätzlich den Bau einer Rundlaufbahn und einer Weitsprunganlage. Somit ist der Sportplatz auch Leichtathletik-geeignet und könnte dem nahe liegenden Schulzentrums als zusätzliche Sportfläche dienen“, sagt die Ratsfrau.

Treffpunkt für Quartier

„Der neue Sportplatz soll aber auch für weitere Sportarten ausgelegt und fit für die Zukunft sein. Nicht umsonst gibt es in Bochum das Programm ,Stadt in Bewegung‘. Der neue Sportplatz soll so flexibel angelegt werden, dass er künftig auch für ganz neue Sportarten geeignet ist“, erklärt Simone Gottschlich. „Die Anlage soll aber nicht nur offen für neue Sportarten, sondern auch offen für die Menschen im Quartier sein. Wir wünschen uns von der Verwaltung, dass sie Ideen entwickelt, wie die Anlage als Treffpunkt dienen und vor allem das Zusammenleben von altem und neuem  Quartier, also Gerthe-West, fördern kann“, sagt die ehrenamtliche Lokalpolitikerin.

Bäume schützen

Im Änderungsantrag geht es natürlich auch um Umweltaspekte. „Beim Bau sollen möglichst wenig Bäume gefällt werden. Zur Not muss die genaue Lage des Sportplatzes angepasst werden. Außerdem fordern wir, dass sich die nötigen Lärmschutzeinrichtungen begrünen lassen, wasserdurchlässige Materialien verbaut werden und auch auf dem Parkplatz Regenwasser versickern kann“, erklärt Simone Gottschlich. Zudem sieht der Antrag auch eine gute Anbindung an den ÖPNV sowie Fuß- und Radwege vor und eine großzügige Fahrradabstellanlage.