Flex-Ticket / SPD im VRR stimmt für flexible Nahverkehrsnutzung

„Menschen nutzen Bus und Bahn zunehmend anders. Diese Entwicklung hat sich durch die Pandemie beschleunigt“, sagt Reiner Rogall, Mitglied der SPD im Rat und der SPD-Fraktion im VRR. „Jetzt haben wir beim VRR darauf reagiert und für die Einführung des sogenannten VRR FlexTickets gestimmt“, erklärt der ehrenamtliche Lokalpolitiker.

Reiner Rogall
Reiner Rogall

„Monatliche Abos, Einzel-, Vierer- oder Zehnertickets bieten zwar bereits ein gewisses Maß an Flexibilität, werden den aktuellen Anforderungen aber einfach nicht mehr gerecht“, sagt Reiner Rogall. „Es bestand eine Lücke, etwa für diejenigen, die an einigen Tagen im Monat ins Büro müssen, ansonsten aber im Homeoffice sitzen oder für diejenigen, die in Teilzeit arbeiten. Diese Lücke soll das neue Ticket schließen.“

Zwei Tarife

„Das Flex-Ticket ist monatlich kündbar und gibt es als Flex25 für 3,90 Euro monatlich oder für 8,90 Euro als Flex35. Je nach Ticket gibt es 25 oder 35 Prozent Rabatt auf Einzeltickets. Ich denke, dass diese Tickets für viele Menschen interessant sind, die zwar häufig, aber eben nicht täglich mit Bus und Bahn unterwegs sind. Natürlich müssen wir auch weiter über neue und sinnvolle Ticket-Optionen sprechen, aber ebenso über ein bedarfsorientiertes Liniennetz“, erklärt Reiner Rogall.

Link: Pressemitteilung des VRR zum FlexTicket