Smart City / Bochum steigt in Bitkom-Top-10 auf

„Bochum kann Wandel. Jüngstes Beispiel dafür ist der Smart City Index 2021 von Bitkom, also des Branchenverbands der deutschen Informations- und Telekommunikationsbranche“, sagt Burkart Jentsch, Vorsitzender der SPD im Rat und des städtischen Digitalisierungsausschusses. Neben Dresden und Freiburg im Breisgau ist es uns gelungen, als Aufsteiger in die Top 10 der führenden Smart Citys Deutschlands aufzusteigen. Darauf können wir zurecht stolz sein. Und wir werden alles dafür tun, dass Bochum seinen Spitzenplatz behält!“

Burkart Jentsch
Burkart Jentsch

Die SPD im Rat begleitet den Weg Bochums zu einer smarten Stadt schon länger und konstruktiv. „Digitalisierung und smarte Technologien sind einer der Grundpfeiler für Bochums Zukunft. Sie können die Lebensqualität der Menschen verbessern, Arbeitsplätze schaffen, Ressourcen schonen, Emissionen verringern und vieles mehr. Aus diesem Grund haben wir Geld für den Bereich ,Smart City Bochum‘ in der Bochum Strategie zur Verfügung gestellt und investieren somit in Bochums Zukunft“, erklärt Burkart Jentsch. „Auch haben wir die Verwaltung beispielsweise beauftragt, vermehrt smarte Technologien zu nutzen, und unter anderem den PKW-Verkehr sinnvoll und flüssiger zu steuern, um die Luft in Bochum weniger zu belasten.“

Schlaue Laternen

Smarte Technologien lassen sich bereits jetzt in allen Bereichen des Lebens finden und werden auch für eine erfolgreiche und nachhaltige Stadtentwicklung immer wichtiger. „Ein gutes Beispiel sind etwa die Tests mit smarten Straßenlaternen in Bochum. Sie können ganz unterschiedliche Daten sammeln, wie etwa zur Luftqualität, Temperatur oder auch erfassen, ob angrenzende Parkplätze frei sind. Sie könnten dadurch beispielsweise nicht mehr zeitgesteuert leuchten, sondern bei Bedarf, also auch dann, wenn ein Gewitter aufzieht und es dunkel wird. Wenn sie Parkplätze überwachen, könnten Sie Daten an App-Hersteller und Navis weiterleiten, die dann den Parksuchverkehr gezielter steuern können“, nennt Burkart Jentsch Beispiele smarter Technik. „Ein weiteres spannendes Feld wäre eine smarte Verkehrsüberwachung. Ampeln könnten auf den tatsächlichen Verkehrsfluss reagieren. Nehmen Sensoren auf einer Straße in eine Richtung mehr Verkehr als in die andere wahr, könnten die Ampelschaltung angepasst werden oder Menschen, die nach Navi fahren könnten Umleitungen vorgeschlagen bekommen, um Straßen gezielt und situationsbedingt zu entlasten“, sagt Jentsch. Smart City klingt zuerst sehr theoretisch, aber uns geht es um den praktischen Nutzen für alle Menschen in Bochum. Deshalb denken auch wir als ehrenamtliche Politiker der SPD im Rat dieses Thema in allen Bereichen mit und werden uns weiterhin konstruktiv einbringen.“