110 Millionen Euro / Rekordsumme fließt in den Bochumer Sport

„Das gab es noch nie“, erklärt Stephan Kosel, sportpolitischer Sprecher der SPD im Rat. „Laut den Zahlen des kommenden Doppelhaushaltes investiert die Stadt eine Rekordsumme in den Bereich Sport.“ Das freut Stephan Kosel aus mehreren Gründen.

In den Bochumer Sport wird eine Rekordsumme investiert.
In den Bochumer Sport wird eine Rekordsumme investiert.
Stephan Kosel
Stephan Kosel

„Sport ist wichtig, das wissen wir alle. Er fördert die Gesundheit, erfüllt die Freizeit vieler Menschen und kann auch ein wichtiger Wirtschafts- und Imagefaktor für eine Stadt sein. Deswegen sind die 110 Millionen Euro, welche die Stadt in den kommenden fünf Jahren investieren möchte, ein starkes Zeichen, auf das auch wir hingearbeitet haben“, erklärt das Ratsmitglied.

Modernes Lohrheidestadion

„Ein Mammutanteil des Geldes fließt natürlich in die Modernisierung des Lohrheidestadions. Am Ende sprechen wir hier von einer Gesamtinvestition von 56 Millionen Euro. Wir haben die Chance, ein Leichtathletik-Stadion zu errichten, das in der Region einzigartig ist und in dem Wettkämpfe auf Top-Niveau ausgetragen werden können. Das wird eine enorme Strahlkraft haben und viele Besucher anziehen“, erklärt Stephan Kosel.

Mehr Kleinspielfelder

„Aber es geht nicht nur um die großen Summen und die großen Projekte. Bereits 2015 haben wir den Bau von sogenannten Multifunktionalen Kleinspielfeldern erfolgreich beantragt und ich bin froh, dass wir dieses Projekt weiter fortführen können. Für 150.000 Euro, statt bislang 100.000 Euro, wird jährlich ein neues Kleinspielfeld errichtet, wo Kinder und Jugendliche in den Stadtteilen zum Beispiel Fußball oder Basketball spielen können. Dazu befinden sich die Felder in der Regel in der Nähe von Jugendfreizeithäusern, was sie noch attraktiver macht.“

Kunstrasen-Sanierung

Aber auch die Vereinsarbeit wird durch den Haushalt gewürdigt. „Fest verankert im Haushalt sind auch Kunstrasenplätze. 2023 und 2024 werden jeweils zwei neue Kunstrasenplätze errichtet und zwei saniert, damit die Vereine wieder gut trainieren und spielen können. Kommendes Jahr werden an der Dickebankstraße und an der Hasenwinkeler Straße neue Kunstrasenplätze entstehen, ein Jahr später dann in Günnigfeld und an der Gahlenschen Straße“, erklärt Stephan Kosel.

Defizite bei Turnhallen

Nicht zuletzt hat das Gutachten zur „Sportstättenbedarfsplanung für Sporthallen und Wasserflächen“ die Defizite bei den Turnhallen und Lehrschwimmbecken aufgezeigt. „Die wollen wir beseitigen. Dafür stehen in den kommenden beiden Jahren schon mal sechs Millionen Euro bereit“, so Stephan Kosel.

Rollen, Fahren und Gleiten

Die Liste der Förderungen und Projekte ist lang. „Es wird außerdem der neue Sportpark Feldmark entstehen, das Projekt ,Rollen, Fahren und Gleiten‘ an der Dickebankstraße und es fließen 1,3 Millionen Euro in die Rundsporthalle. Es wird eine ganze Menge gemacht, von dem viele Bochumerinnen und Bochumer profitieren werden.“