Weltkriegs-Blindgänger / Bombenentschärfungen beschäftigen Ausschuss

Blindgänger aus dem zweiten Weltkrieg sind in Bochum keine Seltenheit und es wurden bereits viele Bomben entschärft. „Das wird wohl auch in den kommenden Jahren so bleiben“, erklärt Jörg Czwikla, Mitglied der SPD im Rat und Vorsitzender des Ausschusses für Umwelt, Nachhaltigkeit und Ordnung. Der ehrenamtliche Lokalpolitiker hat das Thema auf die Tagesordnung der nächsten Ausschusssitzung am 1. März gehoben.

Jörg Czwikla
Jörg Czwikla

„Auch in den kommenden Jahren passiert in Bochum viel und es wird viel gebaut. Dabei wird mit Sicherheit noch der ein oder andere Blindgänger gefunden. Da das auch immer weitläufige Sperrungen und Räumungen bedeutet, wird dieses Thema viele Bochumerinnen und Bochumer direkt betreffen“, erklärt Czwikla. „Deswegen war es mir wichtig, dass wir uns im Ausschuss für Umwelt, Sicherheit und Ordnung mit der Kampfmittelräumung auseinandersetzen.“ Sorgen macht sich Jörg Czwikla allerdings nicht: „Bislang ist es bei keiner Entschärfung zu Zwischenfällen gekommen, dafür sorgten und sorgen die Expert*innen des Kampfmittelräumdienstes. Für Sicherheit sorgen zusätzlich die weitläufigen Sperrungen. Aber es ist natürlich für Anwohner*innen immer ein Ärgernis, stundenlang ihre Wohnungen und Häuser zu verlassen. Eine besondere Herausforderung ergibt sich natürlich, wenn ein Pflegeheim, ein Krankenhaus oder andere Einrichtungen betroffen sind“, stellt Jörg Czwikla klar.

Fragen für den Ausschuss

Egal um welches Bauvorhaben es sich handelt: Stets werden Luftbilder ausgewertet, um festzustellen, ob der Kampfmittelräumdienst ausrücken muss. „Doch wie werden die Blindgänger konkret gefunden? Wie laufen eine Evakuierung und Entschärfung ab? Auf diese und weitere Fragen erwarte ich Antworten im kommenden Ordnungsausschuss“, erklärt das Ratsmitglied.