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Meldungen

Oliver Basu Mallick
Bild: (c) Katrin Biller

SPD Bochum schlägt Oliver Basu Mallick zur Wahl in das Europaparlament vor

Der Vorstand der SPD Bochum hat Oliver Basu Mallick als Kandidaten für die Europawahl vorgeschlagen. "Die SPD Bochum gehört bundesweit zu den mitgliederstärksten Unterbezirken. Für die Europawahl 2019 werden wir wieder mit einem eigenen Kandidaten die Bürger in Bochum von Europa begeistern", sagte der Bochumer SPD-Vorsitzende Karsten Rudolph im Anschluss an die Nominierung. Am 17. September werden die Delegierten der Bochumer SPD abschließend über die Kandidatur entscheiden. "Der Nationalismus zerbröselt den Urgedanken der EU. Durch die Globalisierung und Digitalisierung wird sich unser Leben auch in Bochum erheblich verändern. Nur in einem gemeinsamen Europa können wir die gesellschaftlichen Herausforderungen lösen. Wir brauchen den Aufbruch zu einem solidarischen und sozial gerechten Europa", begründet Oliver Basu Mallick sein Engagement.

Grummer Bach / Marc Hildebrand: „Renaturierung mit Bürgerbeteiligung“

Bürgerbeteiligung bei der Renaturierung des Grummer Bachs und der Grummer Teiche fordert die SPD-Ratsfraktion. Gemeinsam mit dem grünen Koalitionspartner reicht die SPD zur Sitzung des Umweltausschusses am Donnerstag, 14. Juni, einen entsprechenden Antrag ein. Dieser beschäftigt sich allerdings nicht nur mit der Bürgerbeteiligung, sondern greift noch andere Themen auf.

Ratsmitglied Johannes Scholz-Wittek setzt sich für neue Trauerorte in Bochum ein.

Trauerorte in Bochum / Johannes Scholz-Wittek: „Menschen brauchen Rückzugsorte“

Tod und Trauer gibt es in jeder Kultur, werden aber unterschiedlich gelebt. Gerade im multikulturellen Ruhrgebiet begegnen sich Menschen aus verschiedenen Ländern, Kulturkreisen oder Religionen – auch in Bochum. Einige leben hier dauerhaft, andere nur temporär. Aber wie gehen diese Menschen damit um, wenn Angehörige oder Freunde sterben, die in einem Land lebten, das sich nicht mehr erreichen lässt? Können sie in Bochum angemessen trauern? Das möchte die SPD-Ratsfraktion wissen und hat zur kommenden Ratssitzung (Donnerstag, 7. Juni) eine Anfrage gestellt.

Dr. Hans Hanke bringt das Thema "Digitaler Nachlass-Service" in den Rat.

Digitaler Nachlass-Service / Hans Hanke: „Hinterbliebene sollen trauern können“

Es ist schlimm genug, wenn ein Angehöriger stirbt. Zu der Trauer kommt viel Arbeit für die Hinterbliebenen – vor allem mit zunehmender Digitalisierung. Die SPD-Ratsfraktion will wissen, ob sich diese nicht reduzieren lässt. „Ein digitaler Nachlass-Service könnte viel unangenehme Arbeit ersparen und es den Hinterbliebenen ermöglichen, zu trauern und sich mit dem schmerzhaften Verlust auseinanderzusetzen, statt online zig Benutzerkonten und Abos zu kündigen“, erklärt Ratsmitglied Dr. Hans Hanke. Die Fraktion will den digitalen Nachlass-Service in der kommenden Ratssitzung am 7. Juni thematisieren.

Bürgermeisterin Gabriela Schäfer freut sich, dass die Verwaltung städtepartnerschaftliches Engagement wieder unterstützt.

Städtepartnerschaften / Stadt fördert wieder Vereine

Geld für städtepartnerschaftliches Engagement: Nachdem 2010 anlässlich des Haushaltssicherungskonzeptes die städtischen Mittel für Städtepartnerschaften gestrichen wurden, gibt es jetzt nach einem Antrag der rot-grünen Koalition erstmals wieder Geld.

Parteitag der SPD Bochum #spdBOpt

Terminhinweis (10.06.2018): Was sind die sozialdemokratischen Antworten auf die Herausforderungen der Digitalisierung?

Auf dem letzten Parteitag der SPD Bochum Anfang Mai zum Thema Digitalisierung wurde über die Herausforderungen der Digitalisierung für unsere Gesellschaft diskutiert (siehe auch Digitaler Kapitalismus: SPD diskutierte auf Parteitag dazu). Im Vorfeld des Parteitages wurden dabei durch den Arbeitskreis Innovation und Gesellschaft (AK IuG) und die Jusos Bochum Thesenpapiere erstellt:

Die Gesellschaft Bochum-Donezk braucht für das Projekt "Essen auf Rädern" dringend ein neues Auto.
Bild: Gesellschaft Bochum-Donezk e.V.

Gesellschaft Bochum-Donezk / Fraktion unterstützt Projekt mit 500 Euro

Sie unterstützt, braucht aber auch Unterstützung. Die Gesellschaft Bochum-Donezk e.V. tut in Bochums kriegsgebeutelter Partnerstadt viel Gutes. Sie hilft leukämiekranken Kindern, sorgt sich um ehemalige Zwangsarbeiter oder betreibt mit Hilfe des Leiters des Donezker Sozialfonds, Segej Jakubenko, das Projekt „Essen auf Rädern“. Doch dieses Projekt könnte auf der Strecke bleiben.

Das SPD-Ratsmitglied Burkart Jentsch sieht den verkaufsoffenen Sonntag als Gewinn für das Stadtfest WAT 601.

WAT 601 / Burkart Jentsch: „Ein verkaufsoffener Sonntag gehört dazu“

Die Geschäfte sollen zum Stadtfest WAT 601 auch sonntags öffnen – das hat der Rat der Stadt Bochum am Donnerstag (26. April) mit den Stimmen der SPD beschlossen. „Davon profitiert das Stadtteilfest und die Wattenscheider Bürger und Bürgerinnen“, sagt SPD-Ratsmitglied Burkart Jentsch. Einen generellen Freifahrtschein will er verkaufsoffenen Sonntagen aber nicht einräumen.

SPD-Fraktionsvorsitzender Dr. Peter Reinirkens (r.) gratuliert Dietmar Dieckmann nach dessen Vereidigung im Rat.

Neuer Kulturdezernent vereidigt / Dietmar Dieckmann setzt auf Kulturentwicklungsplan

Bochum bekommt einen neuen Kulturdezernenten. In der Ratssitzung am 26. April wurde Dietmar Dieckmann (SPD) vereidigt – am 1. Mai tritt er seinen Dienst an. „Nach einer spannenden Bewerbungsphase mit starken Mitbewerbern haben wir nun einen Dezernenten, der Bochums Potenzial voll ausschöpfen kann und wird“, sagt SPD-Ratsfraktionsvorsitzender Dr. Peter Reinirkens.

SPD Bochum auf dem Bundesparteitag: Andrea Nahles neue Vorsitzende

"Eine rege Diskussion führte zu einem eindeutigen Ergebnis. Mit 66% wurde Andrea Nahles zur neuen Vorsitzenden der SPD gewählt. Die Delegierten haben sich eindeutig für eine gemeinsame Führung von Bundespartei und Bundestagsfraktion durch Andrea Nahles entschieden", sagte Karsten Rudolph nach der Wahl der neuen Parteivorsitzenden.

SPD-Ratsmitglied Maria-Christina Hagemeister fordert die Entfernung ungenutzter Straßenbahngleise.

SPD/Grüne: Ungenutzte Gleise entfernen!

Sie sind nicht schön und eine Gefahrenquelle: ungenutzte Straßenbahngleise. Jetzt fordert die SPD-Ratsfraktion gemeinsam mit den Grünen im Rat die Verwaltung auf, eben diese Gleise zu entfernen.