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Meldungen

Michael Cors, stv. Betriebsrat bei thyssenkrupp und Vorsitzender der SPD-Betriebsgruppe, Foto: Werner Sure
Bild: Werner Sure

SPD Bochum zur schwierigen Lage bei thyssenkrupp

Die SPD Bochum steht an der Seite der Beschäftigten und ihrer Familien, die durch eine in den letzten Jahre unklare Unternehmenspolitik in beispielloser Weise verunsichert worden sind. Wir begrüßen die Grundlagenvereinbarung zwischen Unternehmensleitung und IG Metall vom 11. Mai. Der…

Martina Schnell findet die Betreuungslücke im Sommer zu groß.

Zwischen Kita und Einschulung / SPD will Betreuungslücke schließen

 Dieses Jahr klafft zwischen dem Ende des Kindergartenjahres und dem Beginn des Schuljahres eine besonders große Lücke. „Am 31. Juli schließen die Kindergärten, am 28. August beginnt das Schuljahr“, erklärt SPD-Ratsmitglied Martina Schnell. Und das sorgt für ein Problem: „Sogar der Landeselternbeirat hat bereits darauf hingewiesen, dass Eltern deswegen mitunter ihren Jahresurlaub opfern müssen, um diese Betreuungslücke schließen zu können.“ Die SPD-Ratsfraktion will von der Verwaltung wissen, ob es auch andere Möglichkeiten gibt.

SPD-Ratsfrau Martina Schmück-Glock ist der Meinung, dass auch Bochum den Klimanotstand ausrufen sollte.

Klimanotstand in Bochum? / SPD stellt Anfrage zum Klimawandel

Gletscher schmelzen, der Meeresspiegel steigt, Küstengebiete werden überflutet und extreme Wetterereignisse werden immer stärker. Das kann auch in Bochum zu Überhitzung und Starkregen führen. „Die Folgen des Klimawandels sind extrem und gehen uns alle an“, sagt Martina Schmück-Glock, SPD-Ratsmitglied und Vorsitzende des Ausschusses für Umwelt, Sicherheit und Ordnung. „Andere Städte, wie London, Vancouver, Los Angeles oder Konstanz als erste deutsche Stadt haben bereits den Klimanotstand ausgerufen“, erklärt Schmück-Glock. „Bochum sollte sich einreihen.“

Karsten Rudolph (Vorsitzender der SPD Bochum) - Archivbild

Wo ist eigentlich die Arbeit? Interview mit Karsten Rudolph zum Tag der Arbeit, den 1. Mai

Der Bochumer SPD-Vorsitzende, NRW-Landtagsabgeordnete und Historiker, Karsten Rudolph, äußert sich anlässlich des 1. Mais zum Thema "Arbeit". Was sind eigentlich „Arbeit“ und „Arbeiterschaft“ heute? Tatsächlich nimmt man sie nicht mehr so leicht war. Wenn man früher bei Opel vorbeifuhr, dann roch das, es war groß und man sah: Da arbeiteten Tausende. Und selbst die Arbeit, die früher unter der Erde stattfand, spürte man. Wenn man heute durch Bochum oder das Ruhrgebiet insgesamt geht, dann fragt man sich: Wo arbeiten eigentlich 80 Prozent der Beschäftigten? Das sind zum Beispiel Angestellte in Notariaten, von niedergelassenen Ärzten oder sie sind in der Kreativwirtschaft im vierten Stock irgendwo im Bermuda-Dreieck tätig und natürlich sind sie auch in der größten Branche Bochums, der Gesundheitsbranche, oder an den Hochschulen.

SPD-Ratsmitglied Deborah Steffens freut sich über den Erfolg der Abfallkontrolleure.

USB-Abfallkontrolleure / Deborah Steffens: „Das Programm ist ein Erfolg“

Seit Anfang des Jahres sind sie unterwegs: die Abfallkontrolleure des USB Bochum. Im Ausschuss für Umwelt, Sicherheit und Ordnung am 2. Mai legt die Verwaltung einen ersten Erfahrungsbericht vor. „Ich finde es gut, dass der USB Kontrolleure einsetzt, um Umweltsünder zu erwischen“, erklärt Deborah Steffens, umweltpolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion. „Und die ersten Zahlen sehen wirklich vielversprechend aus.“

Die Musikschule Stiepel soll ein Treffpunkt für Jung und Alt werden.

Musikschule Stiepel / SPD wünscht sich eine „Gute Stube“

Stiepel könnte einen neuen Treffpunkt für die Bürgerinnen und Bürger bekommen. „Wir setzen uns dafür ein, dass die Musikschule zu einer guten Stube wird, also zu einem sozialen Zentrum“, sagt das Stiepeler SPD-Ratsmitglied Maria-Christina Hagemeister. „Wir haben mit den Stiepelerinnen und Stiepelern gesprochen und der Bedarf ist da.“ Eine positive Mitteilung der Verwaltung gibt es jetzt auch.

Hermann Päuser (l.) und Ernst Steinbach setzen sich für die Zweizügigkeit der Grundschule Hordeler Heide ein.

Grundschule Hordeler Heide / Baubeginn für OGS in Sicht

Die Nachfrage ist groß, der Raum beengt. „Um mehr Schülerinnen und Schüler aufnehmen zu können, müssen an der Grundschule Hordeler Heide sogar Container aufgestellt werden“, sagt Ernst Steinbach, SPD-Ratsmitglied und Vorsitzender des Ausschusses für Schule und Bildung. „Das Problem ist, dass der Offene Ganztag noch keine eigenen Räume hat und im Schulgebäude unterkommen muss“, erklärt Steinbach. „Das könnte sich aber in absehbarer Zeit ändern.“

SPD-Fraktionsvorsitzender Dr. Peter Reinirkens wünscht sich mehr Unterstützung des Ruhrgebietes von Seiten des Staates.

Ausstieg aus Kohleverstromung / SPD unterstützt RVR-Liste

Der Ausstieg aus der Kohlenverstromung kommt. Aber nicht so, wie es sich die Ruhrgebietsstädte vorstellen. Braunkohleregionen werden gefördert, das Ruhrgebiet kommt kaum vor. Armin Laschet bezeichnet es als „Fußnote“. Jetzt hat der RVR (Regionalverband Ruhr) eine Liste mit Projekten erstellt, die in der Region den Strukturwandel mittragen sollen und die Unterstützung des Bundes verdient hätten. „Es ist richtig und wichtig, dass der RVR so eine Liste vorlegt“, erklärt Dr. Peter Reinirkens, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion.

Bastian Hartmann und Gerd Lichtenberger

Bastian Hartmann neuer Vorsitzender der Süd-SPD

Die SPD im Bochumer Süden hat einen neuen Vorstand: Am 3. April wählten die Delegierten aus Querenburg, Steinkuhl, Stiepel und Wiemelhausen Dr. Bastian Hartmann zum neuen Vorsitzenden des Stadtbezirks. Der 34-jährige lebt in Wiemelhausen und vertritt den Stadtteil im Rat der Stadt. Hartmann übernimmt das Amt von Gerd Lichtenberger, der zuvor zehn Jahre die Geschicke der Süd-SPD gelenkt hat.

SPD-Ratsmitglieds Burkart Jentsch hofft, dass der Gehweg an der Krayer Straße bald verbessert wird.

Rot-Weiß Leithe / Verein kann Umkleiden behalten

Rot-Weiß Leithe kann seine Umkleiden wohl doch behalten – das geht aus einer Antwort der Verwaltung auf eine SPD-Anfrage hervor. „Über diese Entwicklung sind wir sehr froh“, erklärt Burkart Jentsch, Mitglied im Sportausschuss und SPD-Ratsmitglied für Leithe. „So ersparen sich Verein und Verwaltung die Suche nach anderen Lösungen“, so Jentsch.

Wahlkampfauftakt 2019 mit (v.l.n.r.): Gracie Schürholz (18 Jahre, Schülerin, seit 2018 Juso-Mitglied), Werner Kowalewski (seit 65 Jahren SPD-Mitglied) und Oliver Basu Mallick, Bochumer EU-Kandidat

Jetzt geht es los: SPD Bochum startet in den Europawahlkampf

Gut 100 Genossen kamen zum Start des Europawahlkampfes in die Parteizentrale der Bochumer SPD. Dort erhielten sie die Plakate für den Straßenwahlkampf. 44 Tage vor der Schließung der Wahllokale am 26. Mai 2019 startete dann die SPD die Plakatierung. „Unsere Mitglieder und Unterstützer haben schon auf den Startschuss gewartet. Wir wollen mit der ersten Plakatierung den Bürgern zeigen, wer unsere Kandidaten sind und welche Themen uns bewegen“, sagte SPD-Chef Karsten Rudolph.

Hans-Peter Herzog freut sich über die Erneuerung der Kunstrasenplätze.

Kunstrasen / SPD stimmt für Erneuerung auf zwei Sportplätzen

Die Sportanlagen Hordeler Heide und an der Engelsburger Straße sollen neuen Kunstrasen erhalten. „Es wird auch höchste Zeit, dass die Kunstrasendecken der beiden Sportplätze erneuert werden“, erklärt Hans-Peter Herzog, sportpolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion. Am Freitag, 5. April, hat der Sportausschuss über die Erneuerung der Plätze beraten.

Auf dieser Flächer am Kuhlenkamp soll unter anderm ein Kleinspielfeld entstehen.

Kleinspielfeld Am Kuhlenkamp / Bau könnte im September beginnen

Noch in diesem Jahr könnte in Weitmar ein sogenanntes multifunktionales Kleinspielfeld entstehen. Anfang April hat der Sportausschuss über das Projekt entschieden. „Natürlich haben wir zugestimmt", erklärt Hans-Peter Herzog, sportpolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion. „Schließlich haben wir uns bereits zuvor dafür eingesetzt, dass die Stadt mehr Sportplätze auf den Weg bringt.“

Stephan Kosel (li.) und Reiner Kühlborn bedauern die vorzeitige Schließung des Freibads Werne.

Freibad Werne / SPD bedauert Schließung, sieht aber das Positive

Für drei Sommer muss der Bochumer Osten auf das Freibad Werne verzichten. „Entgegen der eigentlichen Planungen kann das Freibad in dieser Saison nicht öffnen“, sagt Reiner Kühlborn, SPD-Ratsmitglied für Bochum-Werne. „Das ist ein herber Schlag für den Stadtteil und die Bochumer Bäderlandschaft. Vor allem, weil diese Nachricht überraschend kam“, so Kühlborn. Aber man müsse das Positive sehen.